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november 6 |
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nichts ist von einer solchen bedeutung, |
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wenn ein baum wächst, wird der planet ganz einfach ein wenig schöner. wenn viele bäume wachsen, entsteht sogar ein wald. und mit ihm ein ökosystem, das den lebewesen in ihm und um ihn herum eine klarere luft, kühlenden schatten und indirekt nahrung bringt. |
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aufstehen, arbeiten, restaurantbesuche, streitereien, trennungen, meetings, diskussionen, politik, abendessen, schminken, cool sein, shoppen, schlafen gehen |
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die summe aus vielen belanglosigkeiten ist eine einzige große belanglosigkeit und wird leben genannt.
wie also kann ein mensch sich wichtig nehmen? warum setzen fönfrisur-tragende männer einen konzentrierten blick auf, wenn sie am obststand die melonen abklopfen, obwohl sie nicht wissen, was das bringt. warum halten diese organismen ihr ableben für etwas tragisches? warum denken sie, dass ihr dasein irgendeinen sinn hätte?
man hört die proteste bereits leise in der Ferne. selbstverständlich ändert das eigene tun etwas! aber natürlich! nur was?
möchte jemand abnehmen, wird er vielleicht eines tages dünn sein. aber er wird weiterleben. ganz genauso wie vorher, nur mit einem kleineren körper und etwas hungriger. die traurigkeit ging nicht mit dem fett.
träumt jemand von romantik und dem endlich richtigen partner, obwohl er vielleicht gerade mit dem falschen zusammen ist, trennt er sich nach jahren vielleicht tatsächlich.
und wer den richtigen job sucht und alles dafür tut, ihn endlich zu bekommen, der wird ihn wohl auch eines tages haben. und dann? arbeitet er, ihm wird früher oder später langweilig und er denkt sich ein neues ziel aus. die "karriereleiter" beginnt. er strebt weiterhin nach höherem, also nach dem "noch richtigerem". genau wie vorher lebt er weiter - vielleicht mit etwas mehr geld aber immer noch in demselben tristen dasein. und unzufrieden, natürlich.
das ist es, was mit ändern gemeint ist.
offenbar kann sich ein "mensch" nicht damit abfinden, eine lächerliche comicfigur zu sein, die nebenbei den mühsam aufgebauten schönen planeten zu grunde richtet. sonst nichts.
wieder einmal könnte hier die echte liebe ins Spiel kommen. denn sie ist es, die unbestritten irgendwo existiert und macht hat. und heute bekanntlich vollkommen ignoriert wird.
aber bei licht betrachtet wissen wir, dass das, was statt liebe heute tagtäglich getrieben wird, definitiv nichts bewirkt und verändert.
denn dazu gehörte so viel mehr als das, was heute an werten überhaupt existiert. die berühmte verbindlichkeit, die einschränkung von sogenannter "freiheit", das aufopfern und andere schlimme dinge. fragt man sich, ob man sich aufopfern möchte, bis über die schmerzgrenze, ob man sich einengen lassen möchte und versprechen möchte, niemals zu lügen oder zu betrügen - dann ist die Antwort nein.
leider ändert auch dieser widerspruch nichts.
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